Wochen und Monate hatte ich auf diesen Tag hingefiebert und nun war er endlich da. Die Anreise erfolgte bereits am Vortag, um die organisatorischen Angelegenheiten noch zu erledigen und um den Wettkampf nicht allzu gestresst von der Autofahrt beginnen zu müssen.

Für mich und meine Mitstreiter (Fonzo und Hussi) lief es sportlich hervorragend und wir sind alle unter unserer Wunschzeit geblieben. Ich hatte mir vorgenommen, den Dreikampf in unter 3h zu bewältigen und es in 2:45:03 geschafft. Da ich bereits aus dem Internet wusste, dass die Radstrecke alles andere als ein Zuckerschlecken werden würde (knapp 500 Höhenmeter bei 40 km, max. Steigung 14%). Bei der Streckenanalyse mit dem Auto am Vorabend waren dann auch die Knackpunkte des Rundkurses gleich zu erkennen.

Am Wettkampftag selbst, lief alles bestens. Mit einer zufriedenstellenden Schwimmzeit aufs Rad und einen guten 30er Schnitt durchgehalten. Nur mit dem Laufen war ich wieder einmal nicht zufrieden, aber ich finde einfach nicht in den Rhythmus nach dem Strampeln.

Stimmungsmäßig war es berauschend. Laut Veranstalter feuerten rund 25.000 Zuschauer die knapp 1.800 Triathleten an und auch Petrus hatte dem Ganzen nichts einzuwenden. Die Organisation des Festivals war auch spitzenmäßig; die Radstrecke war von der Polizei für die Dauer des Wettkampfes komplett gesperrt und der Veranstalter hatte 1.500 freiwillige Helfer positioniert, die v.a. in den Wechselbereichen eine gute Arbeit leisteten.

Auch das Teilnehmerfeld war äußerst stark, mit internationalen Größen wie Faris al Sultan, Thomas Hellriegel, Lothar Leder, Luke Dragstra (CAN), Markus Forster, u.a. Auch bei den Damen war die Konkurrenz sehr stark: Belinda Granger (AUS), Imke Schiersch, Ute Mückel, Nina Eggert…

Zielankunft Kraichgau Triathlon



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