Nur vier Tage nach Beendigung der Tour ist wohl der diesjährige Sieger Floyd Landis (USA) in der A-Probe auf Testosteron positiv getestet worden und wirft einen erneuten Schatten über die diesjährige Tour de France. Dem sportbegeisterten Zuschauer wirft sich auch hier erneut die Frage auf, ob solch immense Leistungen noch wirklich ohne leistungssteigernde Stoffe aufzustellen sind. Treten diese Herren doch teilweise über 500 Watt und das über Tage. Wie Phoenix aus der Asche war Landis auf der 17. Etappe, nach seinem Einbruch am Vortag, den anderen Fahrern förmlich davongeflogen.

Testosteron, der „Kraftmacher aus der Keimdrüse“ kann sowohl per Injektion, als auch über die Haut in Form eines Gels verabreicht werden. Ob noch andere Stoffe mit im Spiel waren, ist bisweilen nicht bekannt. Die kurzfristige Wirkung des Testosterons liegt in der Verringerung der Regenerationszeit.

Sollte nun die B-Probe auch noch positiv ausfallen, so wird ihm der Sieg aberkannt und es droht eine Sperrung für 2 Jahre.



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