Weinprobe
Vergangenen Mittwoch waren rund 40 Mann und Frau, hauptsächlich aus dem 5. und 6. Semester zur Weinprobe im Juliusspital in Würzburg. Für meine Person war es da natürlich eien Ehrensache mit von der Partie zu sein
.
Zuerst begann alles mit einer harmlosen Führung über das Gelände, vorbei an der anatomischen Kapelle, in denen zu Frühzeiten Medizingrößen wie Koelliker & Co den damaligen Studenten die Anatomie und Pathologie näher brachten. Anschließend durften wir einen Blick in die alte Apotheke, das einzige Zimmer mit Einrichtung das den Bombenhagel des 2. Weltkrieges überlebt hat, werfen und dann ging es endlich in den Weinkeller, vorbei an alten und neuen, vollen und leeren Weinfässern, bis wir endlich im lang ersehnten Gastraum ankamen. Dort wartete bereits eine urige fränkische Brotzeit und das Kernstück der Veranstaltung, die Weinprobe
. Ein paar richtig edle Tropfen muss man schon sagen, u.a. der Lieblingswein von Goethe und der Krönungswein von Elisabeth II. (ein Riesling von der Lage Würzburger Stein mit dem Prädikat großes Gewächs und dem stolzen Preis von 22€ je 0,7 l Bocksbeutel). Mit jedem Wein nahm auch die Stimmung und Lautstärke an den Tischen zu und so war es klar, dass nach der Weinprobe noch lange nicht Schluss sein würde. Also ging es in den „Schelmenkeller“, wo die Party dann erst so richtig begann und wir Mediziner mal wieder unter Beweis stellen konnten wie wir den Umgang mit Wein und Weib beherrschen
. Als auch dort Schluss war machte sich dann noch ein Haufen hartgesottener in den Zauberberg, wo es noch bis in die frühen Morgenstunden krachen ließen.
Letztendlich muss ich sagen, dass es ein heiden Spaß war und man durchaus mal eine weitere Weinprobe, dann vielleicht in der Residenz ins Auge fassen sollte
.
Wohl bekomms!
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